Auf ein Wort: Der Termin
Damit muss man rechnen. Und damit muss man leben (können). Natürlich gibt es sofort Kritik am Termin für das operncamp, das ja am 9. Juni in Heidenheim stattfinden soll. Die Kritik ist berechtigt, denn neben dem Barcamp Bodensee wird es eine weitere Veranstaltung in Tutzing geben, die sich dort mit dem Thema Ethik beschäftigen wird.
Zwei Punkte möchte ich dabei einwerfen:
1. Es gibt im Jahreskalender kaum noch Möglichkeiten, eine Veranstaltung zu planen, ohne nicht irgendeine andere Veranstaltung zu tangieren. Insbesondere die Camps, die gerade seit dem letzten Jahr aus dem Boden schießen wie die Pilze, machen es schwer, überhaupt noch einen “freien” Termin zu finden. Meine These: Den gibt es auch nicht mehr. Wer darüber hinaus noch Ferienzeiten und andere “Groß”-Events etwa aus dem Fußballbereich einrechnet, hat am Ende vielleicht 20 Wochen im Jahr, an denen Veranstaltungen überhaupt noch möglich sind.
2. Das operncamp soll in erster Linie jene ansprechen, die im Kulturbereich und in Digitalien arbeiten. Es sind die, die die Accounts für Opernhäuser, Orchester und Festspiele betreuen, um sich austauschen zu können. Natürlich sind auch alle anderen herzlich willkommen. Ausgeschlossen wird niemand. Den richtigen Nerd, da bin ich mir fast sicher, können wir mit dem Thema Oper und Orchester wohl nicht ansprechen, auch wenn ich mich riesig darüber freuen würde. Und, ich dennoch sehr froh, dass sich schon jetzt abzeichnet, das auch einige sehr erfahrene Barcamper auf den Schlossberg nach Heidenheim kommen.
Dass man es am Ende nicht allen Recht machen kann, hmm, ja, schade. Geht aber nicht anders. Eine Übersicht aller Camps gibt es hier.
cdv!

[...] siehe da: Es ist kaum mehr möglich, ein Event zu planen, ohne anderen ins Gehege zu kommen. Wobei, vielleicht ist das ja gar nicht der Fall. (Hier noch eine weitere Übersicht bei [...]